13.02-18.02.2020 Schlechtes Internet soweit das Auge reicht.

Otago Peninsula- Dunedin- Catlins/Waikawa-Te Anau -Milford Sound ( Deer Flat Km 59, ab km 70 Fassade Creek wegen Überflutung bis 21.02 Strasse gesperrt)-Queenstown.

Wir fahren vom Fischerdorf Moeraki zum Leuchtturm. Dort können wir einmalig schön Seelöwen beim schlafen zusehen, sowohl am Strand als auch oben an der Wanderwiese, wir halten brav Abstand wie auf den Schildern empfohlen,Auch Pinguin Küken sitzen in Nesthöhlen, was wir quasi erst bemerken als wir direkt da vor stehen.

Im Anschluss geht es weiter zur Halbinsel Otago Penisula über Dunedin Dort laufen wir den Nugget Point an. Ein Leuchtturm mit vor gelagerten Felsen- den Nuggets. Von dort oben beobachten wir wieder Seelöwen und Robben. Der Ausblick ist fantastisch. Den Tag schließt ein Besuch im Royal Albatross Center ab. Dort befindet sich die einzige Festland Kolonie der Welt. Wir bewundern die riesigen Vögel vom Parkplatz aus. Kjell findet vor allem die großen Tourbusse toll und versteht nicht so ganz warum er hier die zahlreichen (hier recht zutraulichen) Möwen nicht hinterher jagen darf:0)

Der von uns gewählte Campingplatz ist überfüllt. Und so fahren wir weiter Richtung Dunedin wo kurz vorher einer sein soll. Wir haben Glück- kjell bekommt seinen Spielplatz mit Trampolin, wir waschen Wäsche und nutzen eine Dumpin Station. Am nächsten Morgen starten wir nach Dunedin, Grosseinkauf und Tanken als erster Programm Punkt. Dann stellen wir uns in dem Stau und schauen gaaanz langsam die Stadt und den berühmten Bahnhof aus blauen Basalt an. Im Hafen haben zwei Kreuzfahrt Schiffe festgemacht, entsprechend viele Tourbusse stehen schon da. Weiter geht’s zur Baldwin Street der angeblich steilsten Wohnstrasse der Welt. Wir übersehen die Schilder und fahren ein Stück hinein und werden von einem Anwohner angeschrien das wir hier mit unserem Campervan nichts verloren hätten. Soll Dunedin doch Ihre olle Strasse behalten. Mir reicht es mit Sightseeing und wir fahren raus aus der Stadt.

Entlang der Küstenstrasse geht es weiter in die Catlins wo es viele Tiere geben soll. Wir planen den Slope Point als Free Camping Space an. Doch es ist spät und wir haben keine Lust mehr. So halten wir an der Romantischen Flussmündung von Waikawa an. Volker kocht und kjell und ich machen uns auf ein paar einheimische kennenlernen die auf einer Wiese feiern und Ball Spielen. Es gibt Kinder! Sebastian ist nur zwei Monate jünger als Kjell. Los geht’s! Im Anschluss erkunden wir noch den kleinen verwunschenen Baumlehrpfad ein gemütlicher Rundweg von 30Minuten. Man kann zusehen wie die Flut kommt und ganz viel Stöcke, Steine und Zweige sammeln…

Eine lange Fahrt von 4 Stunden bringt uns Richtung Te Anau (Einheimische sprechen das Tiano aus 🙂 ) zwischendurch gibt es Mittagessen an einem Spielplatz. In Te Anau besuchen wir das Beste Cafe des Ortes (Sandfly cafe) und kaufen noch etwas Obst nach. Direkt gegenüber des Sees nutzen wir einen tollen Campingplatz mit suupeer Trampolin. Da der milford sound noch zu ist nach der Überflutung (Strasse weg) buchen wir eine Bootstour zur Glühwürmchen Höhle. Vorher nutzen wir ausgiebig den öffentlichen Spielplatz, wandern mit Roller am See entlang..um 14.45Uhr geht’s los zum Treffpunkt.

In der Höhle selbst darf man nicht fotografieren. Wenn es keine LDS sind, sehen wir tatsächlich tausende von kleinen leuchtpunkten in einer spektakulären, stockdunklen Höhle während einer Bootsfahrt mit tosendem Wasserfall. Dann folgt ein baumlehrpfad und wir machen Bekanntschaft mit den legendären Sandfliegen (Agressiv, pieksen, stechen, jucken. Also so überhaupt nicht mein Ding) Ein kurzer Film über die Würmchen rundet die Exkursion ab. Während ich von Zuhause die Glühwürmchen eher als fliegende Käferchen kenne, sind das hier tatsächlich kleine, hässliche, glibberige Würmer die an der Decke hängen herabhängende Fäden spinnen und leuchten um damit Beutetiere wie Falter anzulocken. Aha . Was gelernt. Zurück geht’s mit dem Boot. Kjell darf mal vorne beim Kapitän sitzen! Um 17.30 Uhr sind wir zurück und fahren so weit es eben erlaubt ist in den Milford Sound. Der letzte anfahrbar DOC Campingplatz vor der Straßensperre ist gesperrt, wir fahren zurück und schlafen am Fluss. Das Flussbett ist durch die letzten Starken Regenfälle sehr ausgewaschen so das wir nicht ans Wasser ran kommen. Nichts mit Steinchen rein werfen. Dafür wieder fiese Sandfliegen. Wir übernachten hinter Moskitonetz. Trotzdem finden 10 den weg ins innere des Campers. Volker und kjell schlafen und ich werde zur Beute. Wo ist eine Zeitschrift wenn man sie mal braucht? Ich tausche EBook gegen Schuh und wehre mich . Erfolgreich!

In der Nacht regnet es. Wir beschließen hier doch nicht zu wandern (Sandfliegen!!!) Und flüchten Richtung Queenstown. Unser Insektenschutzmittel interessiert die Biester nämlich nicht.

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